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Martin

Eigentlich komme ich aus einer ganz anderen Ecke: Handwerk, Architektur, Immobilien. Die erste Begegnung mit Yoga hatte ich vor vielen Jahren bei Ananda Marga. Als dann eine ganze Zeit später die Dominanz der weltlichen Aufgaben nachlies und die ruhende Suche nach tieferliegendem Sinn sich wieder mehr Raum verschaffen konnte, machte ich "zufällig" meine erste Yogastunde im raum für Yoga. Wie hätte ich ahnen können, welche Bedeutung dies für mich haben würde? Diese erste Stunde war der Beginn eines erkenntnisreichen Weges voller Veränderungen, vieler neuer, schöner Erfahrungen und ungeahnter Entwicklungen. Und es ist mein ganz eigener Weg zum Mantra Yoga, auf dem mir klar wurde: Das, was mich suchen lässt, ist das, was ich suche. Hier findest Du Weiteres zu meinem Unterricht.

Yoga

Was ist Yoga? Was ist Mantra Yoga? Was ist Hatha Yoga? Darüber wurde viel geschrieben. Um was geht es? Meine Erfahrung ist, dass Vorstellungen und Bilder, was Yoga ist und was es sein sollte, sehr weit auseinander gehen. Insofern finde ich es angemessener, eigene Erfahrungen zu machen, besser ihnen zu trauen und zu untersuchen: Was ist Yoga für mich? Und was kann Yoga für Dich sein? Hier findest Du einiges darüber, was ich über Yoga verstanden habe, was Yoga für mich bedeutet und was Prajnana Yoga ist. Wenn Du Lust hast, Yoga auszuprobieren oder Fragen dazu hast, nimm gerne Kontakt zu mir auf. Ein guter Einstieg ist der Präventionskurs. Wir können auch Einzelunterricht vereinbaren oder Du kommst in eine meiner offenen Yogaklassen. Ich unterrichte ausschließlich im raum für yoga. Ich freue mich von Dir zu hören!

Mantra

Glück ist vielleicht kein Schicksal, sondern Übungssache. Glück kannst Du nur erleben, wenn Du Dich gut fühlst. Sorge also dafür, dass Du immer bereit bist, Glück zu erleben. Für mich ist das Mantra Yoga. Das Singen und Hören von Mantras beim Yoga kann dabei unterstützen, subtile Energien zu aktivieren, unseren Geist zur Ruhe zu bringen und so das Gefühl von Zufriedenheit und Glückerleben verstärken. Die Stimme ist Ausdruck der Seele. Singen macht Freude. In meine Yogaklassen binde ich gerne Mantras ein - am Anfang der Stunde, in der Endentspannung und auch zwischendurch - begleitet von der akustischen Gitarre. Die Wiederholung von Silben, Wörtern oder Sätzen steht dabei im Vordergrund - mit traditionellen oder dem westlichen Musikempfinden angepassten Melodien. Weitere Gedanken dazu findest Du hier.

Lass den Ast los!

Einst suchte ein Mann einen spirituellen Meister auf und bat ihn darum, ihm die höchste Persönlichkeit Gottes zu offenbaren. "Nichts einfacher als das", sagte der spirituelle Meister. "Siehst Du den Berg da drüben? Steige hinauf, und der Herr wird sich Dir zeigen." "Wer hätte das gedacht. Das ist ja wirklich nicht schwer", dachte sich der Mann und machte sich auf den Weg. Er kletterte die Flanke des Berges entlang und wendete sich dem Gipfel zu. Der Weg war steil und beschwerlich, doch bald hatte er sein Ziel schon fast erreicht. Plötzlich jedoch rutschte der Mann ab und schlitterte den Abhang hinunter.

Gerade noch bevor er zu Tode stürzte, gelang es ihm, sich an einen Ast zu klammern. Nun hing er da zwischen Himmel und Erde und konnte weder vor noch zurück. In seiner Verzweiflung fing er an zu beten: "Lieber Gott, bitte hilf mir in meiner Not! Ich werde auch alles tun, wenn Du nur mein Leben rettest!" Und sein Gebet wurde erhört. Vom Himmel über ihm hörte er eine Stimme sagen: "Ich habe Dein Flehen gehört, und wenn Du versprichst zu tun, was ich Dir sage, werde ich Dich unten auffangen." Der Mann blickte nach unten, konnte aber nichts sehen. Er bekam gewisse Zweifel. Dennoch antwortete er: "Ja, ich werde tun, was Du sagst! Nur rette mein Leben!" "Gut", sagte die Stimme, "lass den Ast los!"

Zur Aussprache von Prajnana:
प्रज्ञान prajñāna [praj nana], das j wird wie das dsch in Dschungel gesprochen und das erste ñ wie in Canyon. Die Betonung liegt auf dem mittleren ā.