Mantra Sadhana (45 min.)

Dieser Sadhana soll für dich eine effektive und effiziente Möglichkeit sein, ruhig und gefestigt in ein noch schöneres Wochenende zu starten. Wir nutzen dazu den Zauber der Mantras (+akustische Gitarre) und die intensiven Kraftquellen der Atembeobachtung.

Jenseits von Hell und Dunkel, Wissen und Nichtwissen, Sollen und Müssen gibt es einen Ort, da sind wir zu Hause.

In diesem Sadhana stabilisieren wir in uns das Wissen, dass wir unsterblich sind. So verlieren wir immer mehr unsere Angst vor dem Sterben. Ist es nicht in Wahrheit ein Nachhause kommen? Der Sadhana ist diesem Ort gewidmet.

Verlauf
ankommen, vielleicht ein paar leichte asana, atmen, sitzen, schweigen

Wie
Dieser Sadhana findet nur als live übertragene Online-Klasse (Zoom) statt.
Zoom-Link zur Mantra Sadhana

Wann
Samstags, 9:15 bis 10:00 Uhr

Kosten
auf freiwilliger Spendenbasis

Kontakt
keine Anmeldungen erforderlich
Fragen bitte an
Martin (raum für yoga)

Der Begriff Sadhana stammt aus der Sanskrit-Wurzel sadhu und bedeutet „direkt zu einem Ziel gehen“. Sadhana meint die routinemäßige Entwicklung von Geist, Körper und Seele bei der Verfolgung eines spirituellen Ziels. Die Regelmäßigkeit ist ein natürlicher und effizienter Weg, den Weg zurück zum Göttlichen zu gehen, Erleichterung vom Leiden und inneren Frieden zu finden. Aus diesem Grund ist der Sadhana ein Eckpfeiler einer Yogapraxis.

Bei der Formulierung deinem eigenen Sadhana ist es hilfreich, Praktiken auszuwählen, die für dich in deinem Alltag funktionieren. Damit schaffst du gute Bedingungen, um problemlos dabei bleiben zu können. Es kann nützlich sein, die für den Sadhana verwendeten Praktiken von Zeit zu Zeit zu variieren, um zu verhindern, dass sie zu einer automatisierten Routine wird.

Alte hinduistische und buddhistische Texte wie Sadhanamala bieten Vorschläge für Hunderte von Sadhana-Praktiken, die auf verschiedene Ergebnisse ausgelegt sind. Disziplin - also eine gewisse Regelmäßigkeit - ist eine wichtige Facette des Sadhana.

Jeden Tag zur gleichen Zeit zu üben, oder immer am gleichen Wochentag, ist erfahrungsgemäß sehr hilfreich. Die Tageszeit selbst ist nicht wichtig - für einige hilft das Üben kurz nach dem Erwachen, während für andere der Abend mehr Konzentration ermöglicht. Meine Empfehlung ist: praktiziere so, wie es für dich möglich ist und wie es am besten in dein Leben passt. Praktiziere mit Geduld, Vertrauen, Zuversicht, Liebe und Hingabe.

Text in Anlehnung an Quelle